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#RedenWir über faire Pensionen

Bekommen Frauen weniger Pension, weil sie nicht genug leisten?

Nein! Darum bekommen Frauen fast 40% weniger Pension als Männer:

  • Weniger Pension ist die Folge eines Arbeitsmarkts, der Frauen schlechter bezahlt.
  • Weniger Pension entsteht durch gesellschaftliche Hürden, die echte Chancengleichheit verhindern und Frauen in Teilzeit drängen.
  • Weniger Pension ist die Folge unfair verteilter Care-Arbeit.
  • Weniger Pension ensteht durch Betriebe, die ältere Arbeitnehmerinnen kündigen.

Bekommen Frauen weniger Pension, weil sie nicht genug leisten?

Nein! Darum bekommen Frauen fast 40% weniger Pension als Männer:

  • Weniger Pension ist die Folge eines Arbeitsmarkts, der Frauen schlechter bezahlt.
  • Weniger Pension entsteht durch gesellschaftliche Hürden, die echte Chancengleichheit verhindern und Frauen in Teilzeit drängen.
  • Weniger Pension ist die Folge unfair verteilter Care-Arbeit.
  • Weniger Pension ensteht durch Betriebe, die ältere Arbeitnehmerinnen kündigen.
Drei Frauen
Drei Frauen
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Junge Frauen will man oft nicht, weil sie vielleicht schwanger werden. Ältere Frauen will man auch nicht, weil sie angeblich mehr kosten oder öfter krank sind. Das muss sich ändern!
Daniela H.
Wer 40 oder auch 45 Jahre tatsächlich gearbeitet hat, verdient es, Zeit für sich zu haben. Alles andere ist Blödsinn. Selbst wenn man noch gesund und fit ist, der Körper altert trotzdem.
Ingrid K.
Teilzeitarbeit kann in der Pension zu Armut führen, deshalb muss sie besser bezahlt werden!
Svetlana B.
Teilzeit bedeutet auch eine geringere Pension – dem muss entgegengewirkt werden, um Altersarmut bei Frauen zu verhindern. Die vielen Stunden unbezahlter Care-Arbeit sollten daher anerkannt und abgegolten werden.
Chiara K.
Teilzeit, weil man sich um die Kinder kümmert, sollte bei der Pension wie Vollzeit zählen. Das wäre fair!
Mira F.
In vielen Jobs ist der Druck so groß, dass man nach 25 bis 30 Jahren einfach nicht mehr kann. Dieses ständige „immer mehr“ in unserer Wirtschaft und Gesellschaft kann nicht immer weiter gehen
Sandra H.
Vielleicht würde man gern mehr Stunden arbeiten, wenn die Kinder größer sind, aber in kleinen Betrieben gibt es oft keine zusätzlichen Stunden. So steckt man in der Teilzeitfalle und bekommt später eine niedrige Pension.
Noemi S.
Ich habe drei wunderbare Töchter großgezogen, pflege meinen Mann und arbeite deshalb seit Jahren Teilzeit. Wer würde das sonst alles leisten? Trotzdem soll ich später nur eine geringe Pension bekommen – als hätte ich nicht genug beigetragen. Das muss sich ändern!
Sofia O.
Vollzeit arbeiten heißt, ich sehe meine Kinder kaum. Teilzeit arbeiten heißt, ich lande später in der Altersarmut. Das ist einfach unfair. Mütter brauchen endlich eine gerechte Teilzeitregelung – mit fairem Lohn und voller Anrechnung für die Pension!
Amelia K.
Das Pensionsalter soll erhöht werden, aber in den Betrieben heißt es oft: „Langjährige Mitarbeiterinnen sind zu teuer!“ Das habe ich erst vor Kurzem selbst erlebt – ich arbeite in der Behindertenpflege. Mitarbeiterinnen müssen wertgeschätzt werden und nicht ein Kostenfaktor sein.
Lydia G.
Damit ältere Angestellte nicht mehr so leicht ihren Arbeitsplatz verlieren, braucht es endlich einen Kündigungsschutz. Österreich ist eines der wenigen Länder in Europa ohne so einen Schutz.
Sarah H.
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Fair wäre, wenn...

1.

65 Jahre sind genug. Keine weitere Erhöhung des Antrittsalters!

Die wahre Hausaufgabe lautet: Frauen bis 65 fest im Job halten, statt sie aufs Abstellgleis zu schieben.

2.

Bonus-Malus-System gegen Altersdiskriminierung

Wer als Betrieb auf die Erfahrung älterer Beschäftigter setzt, wird finanziell belohnt. Wer lieber aussortiert, wird kräftig zur Kasse gebeten.

3.

Bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten

Ein faires Stufenmodell mit 8 statt 4 Jahren Gutschrift auf dem Pensionskonto.

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