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#RedenWir über faire Pensionen

Bekommen Frauen weniger Pension, weil sie nicht genug leisten?

Nein! Darum bekommen Frauen fast 40% weniger Pension als Männer:

  • ● Weniger Pension ist die Folge eines Arbeitsmarkts, der Frauen schlechter bezahlt.
  • ● Weniger Pension entsteht durch gesellschaftliche Hürden, die echte Chancengleichheit verhindern und Frauen in Teilzeit drängen.
  • ● Weniger Pension ist die Folge unfair verteilter Care-Arbeit.
  • ● Weniger Pension ensteht durch Betriebe, die ältere Arbeitnehmerinnen kündigen.

Bekommen Frauen weniger Pension, weil sie nicht genug leisten?

Nein! Darum bekommen Frauen fast 40% weniger Pension als Männer:

  • ● Weniger Pension ist die Folge eines Arbeitsmarkts, der Frauen schlechter bezahlt.
  • ● Weniger Pension entsteht durch gesellschaftliche Hürden, die echte Chancengleichheit verhindern und Frauen in Teilzeit drängen.
  • ● Weniger Pension ist die Folge unfair verteilter Care-Arbeit.
  • ● Weniger Pension ensteht durch Betriebe, die ältere Arbeitnehmerinnen kündigen.
Drei Frauen
Drei Frauen
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Arbeit verdient eine faire pension, richtig. Fair bedeutet vor allem auch eine Absicherung über generationen. Mit steigender Lebenserwartung muss auch das antrittsalter steigen. Alles andere ist unter einem sozialen Aspekt nicht vertretbar. Ohne Reformwillen opfern wir ganze Generationen.
RENI S.
Ich brauche Zeit für mich. Gesundheit ist wichtig, aber auch sollte man mit dem Geld, welches man verdient auch leben können, nicht nur überleben. Bald könnte ich in Vollzeit zurückkehren. Kinder sind 9 und 7. jedoch befürchte ich, dass ich meine Kinder noch weniger sehe, als ich im 30 Stunden-Eltern TZ-Job nicht eh schon verpasse. Auf mich kommen Samstag-, Sonntag und Abenddienste zu. Bis zu 11 Tage am Stück zu arbeiten kann dort schon passieren. Dann hätte ich einen Tag frei. Wie soll ich dann noch den Haushalt, die Besorgungen etc. unter einen Hut bekommen? Meine Kinder jammern jetzt schon, dass sie mich vermissen. Ich bin aber auf den Job (den ich sehr gerne mache) und das Geld angewiesen.
Jutta E.
Man wird bestraft dafür dass man Kinder bekommt anstatt gefördert
Bernadette P.
Gezielte Unterstützung zur Entlastung durch Mehrfach-Belastung im Alltag: Vereinbarkeit Familie, Vollzeitjob, Senkung der Kinderbetreuungskosten in Niederösterreich, Fairness bei Lohn
Susanne Z.
1. Einen sicheren Arbeitsplatz Frauen brauchen mehr Schutz vor unbegründeten und unfairen Kündigungen. Wer jahrzehntelang arbeitet, darf nicht plötzlich durch eine Kündigung finanziell aus der Bahn geworfen werden – besonders in einem Alter, in dem es immer schwieriger wird, wieder eine gleichwertige Stelle zu finden. 2. Faire Gehälter während des gesamten Berufslebens Eine niedrige Pension beginnt nicht erst mit dem Pensionsantritt. Sie entsteht oft Jahrzehnte früher durch niedrigere Gehälter, Teilzeit, Karriereunterbrechungen und schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten. Deshalb muss die Gleichstellung beim Gehalt und bei den beruflichen Chancen ansetzen. 3. Echte Gehaltstransparenz Frauen müssen wissen können, was vergleichbare Positionen in einem Unternehmen verdienen. Es braucht mehr Transparenz und eine stärkere Kontrolle, damit Lohndiskriminierung nicht einfach unsichtbar bleibt. Die AK sollte hier gegenüber Unternehmen eine aktive und durchsetzungsstarke Rolle einnehmen. 4. Sinnvoller Einsatz von öffentlichen Geldern** Ich halte es für problematisch, wenn AMS und BeSt Geld in veraltete oder wenig arbeitsmarktrelevante Kurse investieren, während Menschen tatsächlich Schwierigkeiten haben, wieder in qualifizierte Beschäftigung zu kommen. Das Geld sollte in moderne, hochwertige und individuell sinnvolle Aus- und Weiterbildungen fließen, die reale berufliche Perspektiven schaffen. 5. Altersarmut bei Frauen nicht erst am Ende bekämpfen Wenn Frauen im Erwerbsleben systematisch weniger verdienen oder schlechtere berufliche Möglichkeiten haben, reicht es nicht, erst bei der Pension anzusetzen. Es braucht Maßnahmen, die diese Nachteile **während des gesamten Berufslebens verhindern oder ausgleichen. Mein Punkt ist daher: Wenn wir wollen, dass Frauen im Alter finanziell unabhängig und würdevoll leben können, müssen wir dafür sorgen, dass sie während ihres gesamten Arbeitslebens fair bezahlt, geschützt und beruflich abgesichert sind.
Nicoletta N.
Es sollte auch für Alleinerziehende Frauen ein Pensionsjahr während der Karenz vom Kindesvater geben So wie bei Paaren. (Begriff dazu weiß ich nicht auswendig) Familienbonus bekommen wir bei teilzeit leider nur sehr wenig... ich zb 7€ weil die andere hälfte der Kindesvater kassiert ohne sich um das kind zu kümmern. und bei Teilzeit mehr Anspruch auf Pension berechnen. denn über die vielen Jahre der Kindererziehung macht dieses viele Kleingeld am ende schon einen guten Betrag aus. Ich muss froh sein überhaupt meine Mindestpension mit 65 zu erreichen obwohl ich immer seit meinem studium an angestellten teilzeitjobs hatte. (auch habe ich meine mindestarbeitsjahre schon längst erreicht). ich spare, ich kaufe nicht viel, ich bin eine gute upcyclerin...ich habe keine ahnung mehr was ich noch tun könnte um in der pansion über die Runden zu kommen.... wir dürfen nicht vergessen, die zähne werden fällig, arztbehandlungen sind nicht alle gratis...das Hörgerät wird fällig....das wird alles noch auf uns zukommen..... Aber in 7 Jahre werde ichs wissen... (ich betreue eine Frau im Altersheim...da bekomme ich es live mit.... ausflüge und cafehaus geht sich da nicht mehr aus....
Tina L.
Meinen Partner
Alexandra B.
Eine ermäßigte Jahreskarte ab dem Zeitpunkt des Pensionsantrittes und nicht erst ab 65 Jahren. Menschen, die krankheitshalber vorzeitig in Pension gehen haben sofort weniger Geld zur Verfügung und nicht erst mit 65.
Gabriele M.
Ich arbeite im Lebensmittelhandel, früher bin ich immer Vollzeit gegangen 25jahre lang und als ich einen jobwechsel gemacht habe,wurde ich nur mehr für 30std aufgenommen, denn das kostet die Firma weniger wenn wir mehrstunden leisten, nebenbei habe ich meine Mutter fast 20 Jahre lang gepflegt. Heuer ist meine Mutter verstorben und ich kann nicht mehr mehr arbeiten, ich bin psychisch und körperlich am Limit und das mit 50 jahren ,das sollte mehr anerkannt werden und nicht das man noch bestraft wird als PENSIONISTIN!!
Sonja H.
Es ist für Mütter mit Kindern im Volksschulalter extrem schwierig Job und Kinder zu organisieren. Es geht um die Details. Hortbetreuung ist für 2 Kinder extrem teuer. Siehe Preise Wiener Kindergärten Hort Betreuungsbeitrag plus Essen. Zudem werden sehr viele Unterrichtsstunden nicht suppliert oder Kinder früher entlassen. Die Ferienzeiten sind nicht mit dem Urlaubsanspruch vereinbar. Ich habe das mit Gleitzeitregelung und 2 x Sabbatical Strategie überbrückt. Im Prinzip geht es auf Kosten der Gesundheit. Ich habe den Pensionsrechner ausprobiert und das Ergebnis ist egal ob ich viel oder wenig verdiene annähernd gleich. Ich habe sogar die Höchstbemessungsgrundlage angegeben nur zum Test.
Michaela S.
Lohn statt Taschengeld für Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, wäre hoch an der Zeit!!! Sonst bekomme ich wohl keine Pension!!!!
Monika W.
Besser bezahlte Teilzeitstellen. Mehr Angebot, mehr echtes Verständnis, weniger heiße Luft.
Katrin F.
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Fair wäre, wenn...

1.

65 Jahre sind genug. Keine weitere Erhöhung des Antrittsalters!

Die wahre Hausaufgabe lautet: Frauen bis 65 fest im Job halten, statt sie aufs Abstellgleis zu schieben.

2.

Bonus-Malus-System gegen Altersdiskriminierung

Wer als Betrieb auf die Erfahrung älterer Beschäftigter setzt, wird finanziell belohnt. Wer lieber aussortiert, wird kräftig zur Kasse gebeten.

3.

Bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten

Ein faires Stufenmodell mit 8 statt 4 Jahren Gutschrift auf dem Pensionskonto.

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