
Weißt du, was stimmt und was nicht?
Jede ist ihres Glückes Schmied? Von wegen! Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern auf – und zeigen, was die Politik liefern muss und wie du dich heute schon absichern kannst.
Unsere Pensionen stehen auf einem robusten Fundament und sind auf Dauer finanzierbar. Wenn Frauen im Alter trotzdem im Schnitt 40% weniger bekommen als Männer, liegt das an unfairen Strukturen – und ganz sicher nicht an mangelnder Leistung. Im Gegenteil: Frauen leisten jeden Tag enorm viel!
Die wahre Ursache ist die knallharte Ungerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Frauen arbeiten nicht weniger, sie werden nur systematisch benachteiligt: durch schlechtere Löhne, unbezahlte Care-Arbeit, die sie in Teilzeit zwingt, und Unternehmen, die ältere Arbeitnehmerinnen oft eiskalt aussortieren.
Wer diese harten Realitäten ignoriert, redet an den echten Problemen vorbei. Doch wer sie klar benennt, kann den Spieß umdrehen und sich gezielt absichern.
1.
65 Jahre sind genug. Keine weitere Erhöhung des Antrittsalters!
Die wahre Hausaufgabe lautet: Frauen bis 65 fest im Job halten, statt sie aufs Abstellgleis zu schieben.
2.
Bonus-Malus-System gegen Altersdiskriminierung.
Wer als Betrieb auf die Erfahrung älterer Beschäftigter setzt, wird finanziell belohnt. Wer lieber aussortiert, wird kräftig zur Kasse gebeten.
3.
Bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten.
Ein faires Stufenmodell mit 8 statt 4 Jahren Gutschrift auf dem Pensionskonto.
Das Pensionssystem muss fairer werden – aber bis die Politik liefert, gibt es Handlungsspielräume, wie du deine zukünftige Pension selbst positiv beeinflussen kannst. Die AK rät:
Lass das Thema Pension nicht einfach auf dich zukommen. Die AK kämpft nicht nur politisch für bessere Bedingungen, sondern hilft dir auch ganz konkret dabei, deine Ansprüche zu prüfen und für dein Alter vorzusorgen.
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